Überblick über den Schnellstart
Der Windows-Schnellstart ist eine Funktion, die das Hochfahren des Computers beschleunigt. Beim Herunterfahren wird das System nicht vollständig beendet, sondern Teile des Systemzustands (u. a. der Kernel) werden gespeichert und beim nächsten Start wieder geladen.
Das bedeutet: Ein "Herunterfahren" mit aktiviertem Schnellstart ist kein vollständiger Neustart.
Empfehlung:
Es wird empfohlen, den Schnellstart in Windows zu deaktivieren, um die Fehleranfälligkeit bei Peripheriegeräten (z. B. Drucker) zu minimieren.
Einstellung finden
Unter Windows 10 und Windows 11:
Systemsteuerung
→ Hardware und Sound
→ Energieoptionen
→ Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll
→ Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar
→ Haken entfernen bei "Schnellstart aktivieren (empfohlen)"
→ Änderungen speichern
Schnellstart deaktivieren
- Haken bei "Schnellstart aktivieren (empfohlen)" entfernen.
- Änderungen speichern.
- Computer einmal vollständig neu starten.
Falls die Option nicht sichtbar ist:
- Entweder ist der Schnellstart bereits deaktiviert
- Oder der Ruhezustand ist deaktiviert (Schnellstart ist daran gekoppelt)
Schnellstart im Kassensystem
Im Kassensystem sollte der Windows-Schnellstart deaktiviert werden, da angeschlossene Geräte beim Start vollständig initialisiert werden müssen, um zuverlässig zu funktionieren.
Im Kassenbetrieb sind viele Peripheriegeräte angeschlossen, z. B.:
- Bondrucker
- Kassenschublade
- Barcodescanner
- Kartenlesegeräte
- Kundendisplay
- USB-Dongles
- Netzwerkgeräte
Diese Geräte benötigen beim Start eine vollständige Neuinitialisierung.
Mögliche Probleme bei aktiviertem Schnellstart:
- Drucker reagiert nicht.
- Scanner wird nicht erkannt.
- Kassenschublade öffnet nicht.
- Kartenlesegerät verliert Verbindung.
- Netzwerk oder Cloud nicht erreichbar.
- Treiberprobleme bleiben bestehen.
- Fehler verschwinden erst nach echtem "Neustart".